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Hinduism

ISKCON (Hare Krishna)

Eine moderne globale Bewegung, die die Gaudiya-Vaishnava-Verehrung aus Bengalen in eine weltweite institutionelle Form transplantierte und popularisierte, bekannt für öffentliches Singen, Tempelverehrung und die großangelegte Veröffentlichung von devotionalen Texten.

1966 - PresentAsia1966

Quick Facts

Period
1966 - Present
Region
Asia
Key Figures
A. C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada, Bhaktisiddhanta Sarasvati Thakura, Bhaktivinoda Thakur +2 more

Key Figures

The Story

This narrative combines documented history with dramatized scenes for storytelling purposes.

Timeline

Geburt von Caitanya Mahaprabhu

**1486** — Caitanya Mahaprabhu, traditionell auf das Jahr 1486 datiert, wird innerhalb des Gaudiya Vaishnavismus als der Gründungsheilige angesehen, dessen Lehren und ekstatische bhakti-kirtan die theologischen und devotionalen Grundlagen bilden, aus denen später Gaudiya-Bewegungen hervorgehen. Sein Leben im östlichen Bengalen etablierte den theologischen Fokus auf Krishna als das Objekt intensiver devotionaler Liebe.

Geburt von Bhaktivinoda Thakur

**1838** — Bhaktivinoda Thakur (geboren 1838) initiierte ein Programm zur Textwiederentdeckung, wissenschaftlichen Bearbeitung und devotionalen Schriftstellerei, das das Interesse an der Gaudiya-Theologie wiederbelebte und den Boden für institutionelle Reformen im zwanzigsten Jahrhundert bereitete.

Geburt von Bhaktisiddhanta Sarasvati

**1874** — Bhaktisiddhanta Sarasvati (geboren 1874) organisierte die Gaudiya Math und förderte eine disziplinierte Missionsstrategie, Publikationsaktivitäten und die Ausbildung von Lehrern, die später das institutionelle Modell von ISKCON beeinflussten.

Tod von Bhaktisiddhanta Sarasvati

**1937** — Der Tod von Bhaktisiddhanta im Jahr 1937 führte zu einer organisatorischen Fragmentierung der Gaudiya Math, hinterließ jedoch ein Erbe aus Texten, Zeitschriften und reformistischen Ideen, die später die Gaudiya-Revivialisten des zwanzigsten Jahrhunderts prägten.

Prabhupadas Ankunft in New York

**1965-09** — A. C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada kam 1965 in New York City an und begann mit öffentlichem Sankirtan, Buchverteilung und Tempelarbeit, die zur formellen Gründung von ISKCON im folgenden Jahr führten.

Formelle Gründung von ISKCON

**1966** — Die Internationale Gesellschaft für Krishna-Bewusstsein wurde 1966 rechtlich in New York eingetragen; dieses Jahr markiert die offizielle Gründung von ISKCON als eine globale Missionsgesellschaft, die in der Gaudiya Vaishnava-Theologie verwurzelt ist.

Frühe Ratha Yatra und öffentliche Sankirtan im Westen

**1967** — In den späten 1960er Jahren begann ISKCON, öffentliche Ratha Yatra-Prozessionen und großangelegte öffentliche Gesangsveranstaltungen in Städten wie New York und London durchzuführen, wodurch die devotionalen Praktiken in westlichen öffentlichen Räumen stark sichtbar wurden.

Bildung der Governing Body Commission (GBC)

**1970** — Prabhupada gründete 1970 den GBC, um eine globale administrative Aufsicht für ISKCON zu gewährleisten; der GBC wurde später die Hauptinstitutionelle Autorität nach Prabhupadas Tod.

Tod von A. C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada

**1977** — Der Tod von Prabhupada im Jahr 1977 führte zu drängenden Fragen der Nachfolge und Governance, die interne Debatten, das Aufkommen von zonalen Führungsmodellen und später institutionelle Reformen zur Folge hatten.

Erweiterung der Lebensmittelverteilung und Sozialprogramme

**1970s** — In den 1970er Jahren entwickelte ISKCON organisierte soziale Outreach-Programme, einschließlich der großangelegten Verteilung von Prasadam und dem Food for Life-Programm, das ritualisierte Essensdienste mit öffentlichem humanitärem Engagement verband.

Kontroversen und institutionelle Reformen

**1980s-1990s** — Die Bewegung erlebte interne Kontroversen – über Führung, rechtliche Auseinandersetzungen und Vorwürfe von Fehlverhalten –, die Reformbemühungen anstießen, die in den folgenden Jahrzehnten auf eine größere Verantwortlichkeit und transparente Governance abzielten.

Digitale Medien, globale Feste und institutionelle Diversifizierung

**2000s–2010s** — ISKCON hat zunehmend digitale Publikationen, Live-Übertragungen von Festen, erweiterte Pilgerzentren wie Mayapur in Westbengalen und ein diversifiziertes Programm, das auf Bildung, soziale Dienste und interkulturelle Kontakte ausgerichtet ist, angenommen.

Sources

  • primary_text
    Bhagavad-gītā As It Is

    English translation and commentary by A. C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada, widely used in ISKCON practice.

  • primary_text
    Śrīmad Bhāgavatam

    Classical Vaishnava scripture (Bhāgavata Purāṇa) central to Gaudiya theology and to ISKCON’s doctrinal corpus.

  • academic_book
    Edwin F. Bryant, Krishna: A Sourcebook

    Scholarly collection and commentary providing historical and textual context for Krishna traditions including Gaudiya Vaishnavism (Oxford University Press, 2007).

  • reference_entry
    Encyclopaedia Britannica, entry on the International Society for Krishna Consciousness (ISKCON)

    Concise encyclopedic overview of ISKCON’s history and public presence.

  • reference_book
    J. Gordon Melton, Encyclopedia of American Religions

    Contains entries on new religious movements in North America, including ISKCON; useful for historical and demographic context.

  • primary_text
    A. C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada, Selected Writings and Lectures

    Collected lectures and letters that illustrate Prabhupada’s teachings and organizational directives.

  • academic_edited_volume
    Jan M. Brzezinski (ed.), The Hare Krishna Movement: Forty Years of International Society for Krishna Consciousness

    Edited volume surveying ISKCON’s development, public activities, and scholarly assessments (selected essays cover institutional history and social impact).

  • academic_journal
    Studies in Contemporary Religion and New Religious Movements (various authors)

    Peer-reviewed articles addressing ISKCON’s social history, controversies, and contemporary dynamics.

  • academic_reference
    Routledge Handbook of Contemporary India (selected chapters on Hindu reform and diaspora)

    Contextual material on modern Hindu movements, diaspora religion, and institutional reform relevant to ISKCON studies.

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