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Hinduism

Smartismus

Eine philosophisch orientierte, multi-göttliche Strömung innerhalb des Hinduismus, die die Veden durch eine Advaita (nicht-duale) Linse interpretiert und gleichzeitig die Hausgötterverehrung mehrerer Götter bewahrt.

701 - PresentAsia8th century CE

Quick Facts

Period
701 - Present
Region
Asia
Key Figures
Adi Shankara, Gaudapada, Padmapada +1 more

Key Figures

The Story

This narrative combines documented history with dramatized scenes for storytelling purposes.

Timeline

Zusammensetzung der Mandukya Kārikā (zugeschrieben an Gaudapada)

**6th century CE** — Die Mandukya Kārikā, die häufig Gaudapada zugeschrieben wird und von vielen Wissenschaftlern ins sechste bis siebte Jahrhundert n. Chr. datiert wird, entwickelt nichtdualistische Themen rund um die Mandukya Upanishad und wird zu einer frühen Textquelle für spätere advaitische und Smarta Denker.

Aktivität der Figur, die als Adi Shankara bekannt ist

**8th century CE** — Traditionelle Berichte datieren Adi Shankara ins 8. Jahrhundert n. Chr.; ihm wird in Smarta-Erzählungen zugeschrieben, Advaita Vedanta systematisiert zu haben, Kommentare zu den Upanishaden, der Bhagavad Gītā und den Brahma Sūtras verfasst zu haben sowie den Gottesdienst mehrerer Gottheiten und monastische Stiftungen gefördert zu haben.

Bildung der frühen Advaita-Schülerlinien

**8th–9th centuries CE** — Jünger-Lehrer-Figuren wie Padmapada und Suresvara sind mit der frühen Advaita-Gemeinschaft verbunden; ihre Kommentare und Lehrrollen tragen zur Konsolidierung einer interpretativen Schule bei, die später von den Smartas als ihre doktrinäre Grundlage beansprucht wird.

Aufstieg des Viśiṣṭādvaita (Rāmānuja) und Theologischer Streit

**11th–12th century CE** — Ramanujas Viśiṣṭādvaita Vedanta bietet eine qualifizierte Nicht-Dualität als Alternative zum Advaita; das Entstehen konkurrierender vedantischer Schulen führt zu anhaltenden philosophischen und rituellen Debatten, die die Smarta-Identität im Kontrast formen.

Dvaita Vedanta und die fortgesetzte sektiererische Entwicklung

**13th century CE** — Madhvas Dvaita Vedanta befürwortet eine dualistische Ontologie und verstärkt die Pluralität der vedantischen Interpretationen; solche Entwicklungen heben die charakteristischen Advaita-Verpflichtungen hervor, die die Smartas vertreten.

Konsolidierung von Tempel- und Haushaltsritualen

**Medieval period (12th–17th centuries)** — Während der mittelalterlichen Jahrhunderte wurden Smarta-Muster wie die Panchayatana-Puja und die sozialen Rollen der Smarta-Brahmanen in regionalen Tempelkulturen und Haushaltspraktiken verankert.

Koloniale Wissenschaft und ethnografische Klassifikation

**19th century** — Britische koloniale Ethnografie und Zensuspraktiken dokumentieren und kategorisieren manchmal Smarta- und Brahmanen-Gemeinschaften und bringen Smarta-Rituale sowie textuelle Traditionen in neue wissenschaftliche und administrative Regime.

Gründung des Arya Samaj

**1875** — Die Arya Samaj-Bewegung (gegründet 1875) kritisiert die Bildverehrung und fordert eine vedische Reform; ihr Auftreten provoziert theologische und soziale Reaktionen von Smarta und anderen hinduistischen Traditionen.

Veröffentlichung und Übersetzung advaitischer Texte

**Late 19th–early 20th century** — Wissenschaftliche Ausgaben und Übersetzungen (in europäischen Sprachen und später in indischen Volkssprachen) von Shankaras Kommentaren und verwandten Advaita-Texten werden breiter verfügbar und beeinflussen sowohl das akademische Studium als auch die religiöse Lehre.

Rechtsreformen nach der Unabhängigkeit, die das rituelle Leben betreffen

**1950s** — Rechts- und Sozialreformen in der Zeit nach der Unabhängigkeit – wie neue Familienrechtsregelungen in Indien – verändern Ehe, Erbschaft und Tempelverwaltung in einer Weise, die die Haushalts- und institutionellen Praktiken der Smarta beeinflusst.

Globalisierung und diasporische Institutionalisierung

**Late 20th century** — Smarta-Gemeinschaften in der Diaspora errichten Tempel und kulturelle Vereinigungen in Städten weltweit und passen Festkalender sowie Lehrprogramme an neue soziale Kontexte an.

Aufstieg des Neo-Advaita und populärer Nondual-Lehrer

**Late 20th–early 21st century** — Eine Reihe von populären Lehrern und Bewegungen interpretiert Advaita in vereinfachten oder therapeutischen Begriffen für ein globales Publikum; während sie auf klassischen Texten basieren, agieren sie oft außerhalb traditioneller Smarta-Institutionen.

Sources

  • reference_encyclopedia
    Smarta

    Concise overview of Smarta tradition and ritual forms.

  • academic_book
    Indian Philosophy, Vol. 2

    S. Radhakrishnan — classic, authoritative survey of Vedanta and Advaita exegesis.

  • academic_book
    A History of Indian Philosophy, Volume 2

    Surendranath Dasgupta — detailed historical treatment of classical Indian philosophical traditions including Advaita.

  • academic_book
    A Survey of Hinduism

    Klaus K. Klostermaier — accessible overview of Hindu traditions, including Smarta and Advaita orientations.

  • academic_book
    The Blackwell Companion to Hinduism

    Edited volume (multiple authors) covering sects, practices and intellectual histories, useful for comparative context.

  • primary_text_translation
    The Mandukya Upanishad and Gaudapada's Karika

    Primary text and classical commentary central to early Advaita; consult critical editions and scholarly translations.

  • primary_text_translation
    Śaṅkarācārya: The Philosophical Works (selected translations and editions)

    Edited and translated collections of Shankara's bhāṣyas and treatises; consult critical scholarly editions for historical study.

  • reference_encyclopedia
    Encyclopaedia of Religion (article: Vedanta/Advaita)

    Comprehensive scholarly encyclopedia entries for background on Vedanta schools and historical debates.

  • academic_book
    Advaita Vedānta: A Philosophical Reconstruction

    Eliot Deutsch's philosophical reconstruction of Advaita Vedānta; a standard analytic study of its metaphysics and epistemology.

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